§§ 136 ff. BauGB, Ausgleichsbetrag nach § 154 BauGB
Liegt das Grundstück in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet, steht im Grundbuch ein Sanierungsvermerk, und Verkauf wie bauliche Änderung sind genehmigungspflichtig. Am Ende der Sanierung wird ein Ausgleichsbetrag erhoben: die Differenz zwischen Anfangs- und Endwert des Bodens. Wer beim Kauf nur den Kaufpreis rechnet, übersieht eine Zahlungspflicht, die erst Jahre später fällig wird.
Zuständig ist der Gutachterausschuss für Grundstückswerte. Für Sachsen werden die Bodenrichtwerte über BORIS-D veröffentlicht — dieses Land betreibt kein eigenes Landesportal, die Werte laufen über das bundesweite BORIS-D.
Dort finden Sie den Zonenwert, nicht Ihren. Ob und wie stark sanierungsgebiet und ausgleichsbetrag bei Ihrem Flurstück in Löbau durchschlägt, ergibt sich erst aus den beigezogenen Unterlagen — und wird im Gutachten beziffert, begründet und dem Wertermittlungsstichtag zugeordnet.
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